Montag, 16.01.2006 | L�rmschutz

L�rmschutz

Die Anrainer von Autobahn und Eisenbahn fordern seit Jahren mit Recht eine Reduzierung des L�rms entlang der beiden Verkehrsadern. Ein verst�ndlicher Wunsch. Weniger verst�ndlich ist allerdings eine Planungspolitik, die immer wieder an diesen sattsam bekannten L�rmquellen Baugrundausweisungen zul�sst und damit Investoren ein Gesch�ft auf Kosten der K�ufer solcher l�rmgest�rten Wohnungen erm�glicht. Zuletzt wieder direkt am Bahnhof im �Station-Center�. Es ist nicht einzusehen, dass erst Bauspekulanten verdienen und dann der Steuerzahler die L�rmschutzma�nahmen zahlen muss. Dennoch � es muss etwas gesche-hen um die im L�rmbereich Lebenden zu sch�tzen. Zun�chst hat allerdings der Brixner Ge-meinderat einen Beschlussantrag der Gr�nen B�rgerliste zu einer Machbarkeitsstudie zur Einhausung von Bahn und Autobahn abgelehnt. Begr�ndung: Prof. Andreas Gottlieb Hempel werde im Wintersemester 2006 mit seinen Stuttgarter Studenten Entwurfsvorschl�ge dazu erarbeiten, hie� es. Studentenentw�rfe k�nnen allerdings keine Fachgutachten ersetzen. Dazu sind auch die begabtesten Studenten nicht imstande. Studentenarbeiten sollten vielmehr Denkanst��e zu innovativen Ideen liefern, eingefahrene Vorstellungen aufbrechen und die Diskussion anregen. Wenn sich dann die politischen Meinungen gebildet haben, dann m�ssen aber erfahrene Fachleute die fachlich komplexen Untersuchungen vornehmen.
Es gibt allerdings l�rmreduzierende Sofortma�nahmen: Tempo 80 auf der Autobahn im Stadtbereich. Am Beispiel vieler St�dte in Deutschland kann eine erhebliche L�rmreduzie-rung dadurch nachgewiesen werden. Die FS kann mit modernen Bahnwagen (�Rollmaterial�) den L�rmpegel der vorbeifahrenden Z�ge erheblich reduzieren. Moderne U- und S-Bahnen fahren fast ger�uschlos. Und warum sollte der L�rm nicht von denen reduziert werden, die ihn verursachen?

Andreas Gottlieb Hempel
16.01.2006
(237 W�rter / 1 867 Zeichen mit Leerzeichen)



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Andreas Gottlieb Hempel
Prof. Dipl.-Ing. Architekt & Publizist
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