04 Brixner 12/2007
Die Plose als Wintersportgebiet hat mehr und mehr Schneeprobleme. Einfallsreiche �berlegungen f�r den Tourismus am Brixner Hausberg sind erforderlich um auch die Zukunft der Seilbahn zu gew�hrleisten.
Da kam Freude auf, schon im November. Es schneite auf der Plose, zumindest oben und es wurde kalt genug f�r die Erzeugung von Kunstschnee. Die Trametschabfahrt konnte beschneit werden und alles sah nach einer fr�hzeitigen Er�ffnung am 1. De-zember aus. Da machte ein Genuatief mit viel Regen und warmer Mittelmehrluft der Sache einen Strich durch die Rechnung. Jeder versteht nun die verzweifelte Aussa-ge des Liftbetreibers Alessandro Marzoler, er werde die Anlage schlie�en, wenn die Klimaerw�rmung das Skifahren an der Plose f�r ihn zu einem so risikoreichen und vor allem kostspieligen Unternehmen werden l�sst. Lieber engagiert er sich stattdes-sen im fernen China zusammen mit dem Seilbahnhersteller Leitner. Vielleicht bieten ja findige Reiseunternehmer demn�chst Billigfl�ge f�r Europ�er zu diesen Zielen an. Allerh�chste Zeit also f�r die Plose breit gef�cherte Sport- und Tourismusangebote f�r den Ganzjahrestourismus zu entwickeln. Dann wird man auch die Seilbahn wirt-schaftlich weiterf�hren k�nnen, vielleicht sogar als alternatives Verkehrsmittel bis Milland. In den vergangenen wundersch�nen Herbsttagen war sie jedenfalls ge-schlossen und die Tal- und Bergstationen boten ein Bild des Jammers. Wenn f�r die Plose neue Konzepte entwickelt werden dann geh�rt auch eine grundlegende Ver-besserung dieser Situationen dazu. Neubauten f�r Hotels werden erst im Rahmen eines Gesamtkonzeptes Sinn machen, zu dem auch attraktive Liftanlagen geh�ren, die mehr sind als nur eine bekieste Parkw�ste f�r Autos mit bunt zusammengew�rfel-ten Bauten zwischen High-Tech und Almh�tte.
Andreas Gottlieb Hempel
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