heimatbrixen/bressanone/persenon
01 Brixner Hotel in Mellaun November 2007
Die Veranstaltung zur Plose, brachte in der �ffentlichen Diskussion ein unbefriedi-gendes Ergebnis � n�mlich keins. Alle waren sich einig dar�ber, dass der Tourismus in Brixen und auf der Plose stagniert und dass man mit geringen Besucherzahlen die Plose-Umlaufbahn nicht betreiben kann. Dass der Schnee von Jahr zu Jahr immer weniger wird, das wollte niemand so recht wahrhaben, schlie�lich g�be es noch den (teuren) Kunstschnee. Dem Liftunternehmer Alessandro Marzola wurde auf der Schulter rumgeklopft � weitermachen! Was aber weiter?
Inzwischen wurde �ber das Leitbild in Brixen diskutiert und viele Ideen eingebracht, bisher noch ohne entg�ltiges Ergebnis. Dies m�sste auch Konzepte f�r die touristi-sche Zukunft der Plose umfassen und sie in den zu bearbeitenden Masterplan ein-flie�en lassen. So m�sste etwa untersucht werden, ob es g�nstiger ist weitere Hotel-kapazit�ten in Milland unterzubringen und die Umlaufbahn wieder bis ins Tal zu ver-l�ngern und sie auch den Einwohnern von St. Andr�, Mellaun und Klerant als Nah-verkehrsmittel anzubieten. Hotels im Tal w�ren m�glicherweise das Jahr �ber vielf�l-tiger ausgenutzt als droben. F�r die G�ste g�lte es weitere attraktive Angebote bei ungen�gendem Schnee zu machen � etwa vom Drachenfliegen bis zu Themenwan-derungen.
Ohne Marktforschung zuerst ein Hotel oder eine andere Struktur zu bauen und dann auf die G�ste warten w�re keine weitsichtige L�sung f�r Mellaun, wo es u.a. Vor-schl�ge f�r ein 200-Bettenhotel gibt. Das w�rde dort die touristische Situation ent-scheidend ver�ndern. Derzeit lieben die G�ste in Mellaun den individuellen Urlaub auf dem Bauernhof und in den kleinen pers�nlich gef�hrten Hotels z.T. mit Ferien-apartments in noch intakter Landschaft. Diese w�rde aber durch neue Stra�en, mehr Verkehr und eine andere G�steschicht auch ein anderes Gesicht bekommen. Sol-chen Pl�nen m�ssen sorgf�ltige Untersuchungen im Rahmen des Leitbildes und des Masterplans vorausgehen ganz im Sinne eines Ausspruchs von B�rgermeister P�rgstaller: �Ich muss die Gesamtinteressen der Stadt verfolgen, nicht die Einzelinte-ressen einiger weniger Privater!�
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