Leserbrief zu St. Andr�. Ein modernes Einfamilienhaus als Kontrast zu den umliegenden Bergen.
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Wenn Verena Kompatscher sich das Haus Jungmann in St. Andr� wirklich selbst angeschaut hat, statt nur nach Hochglanzfotos des Bauherrn zu urteilen, dann h�tte sie eigentlich kritisch bemerken m�ssen, dass dieses Einfamilienhaus sich weder in das Gel�nde noch in die Umgebung einf�gt. Man mag die benachbarte Umgebung als konservativen, traditionellen Einheitsbrei diffamieren, gegen den man sich abschotten m�sse, aber keines der benachbarten H�user f�llt derartig peinlich, aufgeblasen und aufdringlich aus dem schon vorhandenen Kontext heraus. Der Architekt hat es zwar anders aber keineswegs besser gemacht als seine braven Kollegen ringsum. Mit der gro�artigen Berglandschaft hat das verkrampfte Gebilde nichts zu tun, schon gar nicht unterstreicht diese Angeberarchitektur "kraftvoll die umliegenden Spitzen und Gipfel der Berge".
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Dazu passt sinngem�� nur diese Strophe aus einem Gedicht von Erich K�stner:
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Das Gebirge machte b�se Miene.
Das Gebirge wollte seine Ruh
und mit einer mittleren Lawine
deckte es die bl�de Bude zu.
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Andreas Gottlieb Hempel
Prof. Dipl.-Ing. Architekt & Publizist
Dipl. Sommeleier AIS
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