Bezirksgemeinschaft Eisacktal
Br�cken Bauen
Br�cken bauen ist eine Aufgabe der Bezirksgemeinschaft Eisacktal. Nicht nur zwischen der Gesellschaft und den sozial Schwachen sondern auch im ganz w�rtlichen Sinn: Im Rahmen der schon fertiggestellten und in Planung befindlichen Themenwege im Eisacktal konnte am Samstag, dem 18. Juli 2009 die Andreas-Hofer-Br�cke in der Rienzschlucht zum 200-j�hrigen Jubil�um der Tiroler Freiheitsk�mpfe 1809 eingeweiht werden. Auf den Tag genau war hundert Jahre zuvor durch den Pionier des Brixner Fremdenverkehrswesens, Otto von Guggenberg, zusammen mit dem Heimatpflegeverein Tirol an der gleichen Stelle eine H�ngebr�cke aus Holz �ber die Rienz gebaut und eingeweiht worden. Sie verband das Kurhotel �Guggenberg� �ber eine Galerie am steilen Flussufer mit der Karlspromenade �ber der Stra�e nach L�sen um einen Rundweg vom Kurhotel zur Kirche Maria am Sand und durch Milland zur�ck zu erm�glichen.
Beim Bau des Kraftwerkes in der Hachl an der Rienz musste diese Br�cke 1938 entfernt werden. Jetzt konnte sie endlich mit den gemeinsamen finanziellen Kr�ften des Landes, der Stiftung S�dtiroler Sparkasse, der Stadtgemeinde Brixen und der Bezirksgemeinschaft Eisacktal mit einem Kostenaufwand von 460 000 � wiedererrichtet werden. Damit lagen die Baukosten unter dem Kostenanschlag von fast 500 000 � und deutlich unter denen eines fr�heren� Kostenvoranschlages von etwa 700 000 �.
Noch ist der geplante Rundweg der Karlspromenade mit einer fu�g�ngergerechten Querung der L�sener Stra�e und der Fortf�hrung auf der orographisch rechten Seite der Rienz zum Ansitz Seeburg nicht v�llig realisiert � die Restarbeiten sollen bis zum Herbst dieses Jahres fertiggestellt sein. Der Themenweg Karlspromenade wird mit dem geplanten Archeologiepfad der Stadtgemeinde Brixen �ber Stufels, Kranebitt und Elvas verbunden und auf das Natz-Schabser-Hochplateau fortgef�hrt � eine hochinteressante Verbindung f�r Wanderer, die sich f�r Geschichte, Kultur und die landschaftliche Sch�nheit entlang dieser Strecke interessieren. Wie Landeshauptmann Dr. Luis Durnwalder in seiner Ansprache zur Einweihung betonte, wird hier der vielf�ltige Reiz eines Weges liegen, der auch die �kleinen� Sch�nheiten S�dtirols neben den gro�artigen Sehensw�rdigkeiten etwa der Dolomiten bekannt macht und den Kenner genie�en l�sst. Auch Brixens B�rgermeister Albert P�rgstaller hob den symbolischen Wert des Br�ckenbauens f�r die Bewohner der Eisacktales und deren G�ste in unserer Zeit hervor, in der mehr und mehr ein individueller und sanfter Tourismus gefragt ist um die Sch�nheiten des Landes zu erhalten.
Entworfen wurde die elegante H�ngebr�cke mit ihrer leicht wirkenden Stahlseilkonstruktion, die von vier Stahlbetonpfeilern abgespannt ist, von Geometer Markus Sullman aus Bozen, ausgef�hrt wurde sie von der Firma Sparer, Barbian und die Zuwege im steilen Hang der Schlucht wurden vom Forstinspektorat Brixen geplant und ausgef�hrt. Hydrogeologische Gutachten des Ingenieurb�ros 3M. Brixen und die Kollaudierung der Br�cke mit 40 t Tragkraft durch die Firma TEC Service, ebenfalls aus Brixen, erg�nzten die umfangreichen planerischen Ma�nahmen.
Dekan Albert Pixner aus Bixen segnete die sch�ne Br�cke und zur z�nftigen Blasmusik der Kapelle Brixen, feierten die zahlreichen G�ste diese Einweihung, bei der auch der Himmel nach regnerischer Gewitternacht ein Einsehen hatte und wieder zaghafte Sonnenstrahlen auf die tosend dahinrauschende Rienz herabschickte.
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