Im Schatten des Kreuzes
Der Advent ist eine gute Zeit sich der christlichen Symbole zu erinnern. Mit Weihnachten hat ja kaum jemand Schwierigkeiten. Niemand k�me auf die Idee den Europ�ischen Gerichtshof anzurufen, weil sich Andersgl�ubige oder Atheisten in ihrer W�rde verletzt f�hlen k�nnten � obgleich manch Gl�ubiger versucht w�re, gegen den unchristlichen Verkaufs- und Gl�hweinrausch auf den Christkindlm�rkten anzugehen. Da ist es mit dem Kreuz schon schwieriger.
Immer schon haben gef�hlsoffene Menschen empfunden, dass sie ohne die Hilfe von Oben gegen das D�monische der Naturgewalten machtlos seien. Vor der Christianisierung errichteten sie Opferst�tten an herausragenden Punkten in der Landschaft, die in christlicher Zeit dann durch Kapellen und Kreuze �christianisiert� wurden. Gerade die b�uerlichen Menschen waren sich der Abh�ngigkeit des Segens von Oben bewusst � zahllose Kreuze in unserem Land zeugen davon, dass sie sich das Leiden Christi� immer wieder vor Augen hielten. Noch heute bekreuzigen sich manche im Vorbeigehen oder halten ein f�r ein Gebet. Wegkreuze sind markante Symbole einer christlichen Baukultur geworden.
Aber unsere neuheidnische Zeit h�lt es nicht mehr so mit dem Kreuz. Erst wenn die Kreuze zun�chst aus den Schulen, dann vielleicht aus dem �ffentlichen Raum entfernt werden sollen � dann regt sich Widerstand. Ein Anlass um sich zu fragen, wie wir denn mit den Kreuzen so umgehen. Dazu diese Fotos:
1.�Segensreiche Beregnungsanlage (Foto Hempel)
2.�Verkehrskreuz (Foto Hempel)
3.�Kreuz mit Aufstiegshilfen (Foto Hempel)
4.�Ohne Worte (Foto Hempel)
5.�Abgestellt (Foto Hempel)
W�re es uns Ernst mit der Symbolik des Kreuzes, dann g�be es diese peinlichen Gedankenlosigkeiten nicht. Es sind keine Einzelf�lle.
(1.542 Zeichen ohne die Bildunterschriften � l�sst sich das mit den vier Fotos in der linken Spalte unterbringen? Das w�re super!)