Dienstag, 16.11.2010 | Dolomiten Baukultur Mai 2010 kleiner Text

Dolomiten Baukultur Mai 2010

Kleiner Text

F�nf Fragen an ...
Dagmar Gnieser und Klauspeter Dissinger

Mit welchen Zielen wurde der Umweltbund Brixen-Bruneck 1990 gegr�ndet?
Als unsere wichtigste Aufgabe betrachteten wir es, die B�rger und Politiker auf Themen der Umwelt hinzuweisen, weil diese damals in S�dtirol kaum eine Rolle spielten und niemanden zu interessieren schienen.

Hat es f�r diese Ziele politische und finanzielle Unterst�tzung gegeben?
Der Umweltbund hat sich durch die Mitgliedsbeitr�ge selbst finanziert. Zus�tzlich erhielten wir dankenswerterweise kleinere F�rderbeitr�ge von der Gemeinde und dem Bildungsausschuss in Brixen. Einige gr��ere Aktionen wurden von Sponsoren und dem Amt f�r Kabinettsangelegenheiten unterst�tzt. Politisch haben es aber so empfunden, dass unsere T�tigkeit eher als st�rend gesehen wurde.

Was z�hlen Sie zu den gr��ten Erfolgen des Umweltbundes?
Ein sch�nes Ergebnis war sicherlich die Einf�hrung des ersten biologischen Bauernmarktes in S�dtirol. Ein weiterer gro�er Erfolg ergab sich aus der Initiative, das erste �Citybus�-Systems in S�dtirol durchzusetzen, nachdem das erste Pilotprojekt der Gemeinde fehlgeschlagen war. Dann haben wir uns sehr f�r den Bau des zentralen Fernw�rmenetzes eingesetzt um unkontrollierte Emissionen durch Einzelheizungen zu vermeiden.

Was konnten sie in diese Jahren nicht erreichen?
Leider konnten wir nicht durchsetzen, dass die Fernheizkraftwerke vorwiegend mit regionaler Biomasse statt mit Erdgas betrieben wurden. Unsere zahlreichen Vorschl�ge zur Nutzung der Sonnenenergie vor allem in der Brixner Industriezone und bei �ffentlichen Geb�uden wurden ebenfalls nicht ber�cksichtigt.

Warum wurde der Umweltbund nach fast 20 Jahren aufgel�st?
Es fehlte in den letzten Jahren einfach an aktiven Mitglieder, so dass die meiste Arbeit dem Vorstand �berlassen blieb. Eine Arbeit, die im Wechsel auf den jetzigen Vorstand niemand �bernehmen wollte. Zum Schluss stand keiner f�r eine weitere verantwortungsvolle Vereinsf�hrung zur Verf�gung.

Die Fragen stellte Andreas Gottlieb Hempel



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Andreas Gottlieb Hempel
Prof. Dipl.-Ing. Architekt & Publizist
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